Fußballschule

GWG- & EWG-Kids: Vier Tage Fußballschule in den Osterferien 2017

„Fußball“, sagt Wolfgang Kleff, „Fußball soll Spaß machen. Spielen heißt Spaß zu haben“. Der Mann muss es wissen. Im Fußball hat der Schwerter Junge alles erlebt, angefangen von der roten Asche auf dem Schützenhof bis hin zum WM-Pokal. Der ehemalige Nationaltorwart wird nun zum zweiten Mal in seiner Heimatstadt den Mieter-Kids der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft Schwerte eG (GWG) und nun auch gemeinsam mit denen der Eisenbahner Wohnungsgenossenschaft Schwerte eG (EWG) und den Mitgliedern der Jugendspielgemeinschaft ETuS/DJK - VfL Schwerte zeigen, wo der Fußball-Hammer hängt.

Nach dem die GWG vor zwei Jahren erfolgreich das Projekt "Fußballschule" umgesetzt hat, wird das Angebot in diesem Jahr erweitert:

Jetzt anmelden: 10. bis 13. April 2017, täglich von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr EWG-Sportpark

 

Gemeinsam mit der EWG und der Jugendspielgemeinschaft von ETuS/DJK und VfL Schwerte können Jungs und Mädels im Alter zwischen etwa 6 und 16 Jahren in der ersten Osterferienwoche ihr fußballspielerisches Können erweitern und perfektionieren. Trainiert wird in der Zeit vom 10. bis 13. April täglich ab 10:00 Uhr im EWG-Sportpark Am Hohlen Weg 3 in Schwerte. Erfahrene Trainer der Schwerter Vereine bieten das volle Programm:

  • Ballannahme und -mitnahme, Geschicklichkeit am Ball, Passen und Stoppen
  • Schnelligkeitstraining mit und ohne Ball, flache und hohe Bälle, Flanken und Eckbälle
  • Torschusstraining (Innen-, Außen-, Vollspann, Dropkick, Dribbling
  • Spielformen - Spiel auf engem Raum, Zweikampfschulung in Angriff und Abwehr
  • Koordinationstraining - Umgang mit Körper und Ball, Kopfballspiel
  • spezifisches Torwarttraining durch Welt- und Europameister Wolfgang Kleff

In Gruppen von 15 Kindern wird vormittags und nachmittags trainiert. Mittags sorgen die ehrenamtlichen Helfer der Vereine für ein leckeres MIttagessen.

Für die Teilnahme wird eine Gebühr von 20,00 Euro pro Teilnehmer/in erhoben. Enthalten ist die komplette Verpflegung (Mittagessen, Getränke und Abschlussgrillen), ein Mannschaft-T-Shirt mit Logo, der Spielerpass und das Tombola-Los. Hier winken hochwertige Gewinne, wie Fanartikel von Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach und Schalke  04 oder auch Freikarten für das Elsebad.

Am letzten Trainingstag, Donnerstag, 13. April sind dann auch die Eltern eingeladen. Sie können beim Abschlussspiel zusehen, was ihre Kinder in den vier Tagen gelernt haben. Beim gemeinsamen Grillen klingt der Ferienspaß dann aus.

Lange war es ein Spiel, das keinen Sieger hervorbringen wollte: Bis zur 80. Minute plätscherte das Derby zwischen ETuS/DJK Schwerte und SC Berchum/Garenfeld nur so dahin. Doch am Ende war es Georgios Ntontos mit einem Doppelschlag, der das Spiel entschied.

Alexander Rüster (Berchum/Garenfeld) ist hier einen Schritt eher am Ball als Gegenspieler Jaouad El Majdouli, der später mit einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt wurde. Marcel Dyballa und Timo Schürholz (v.li.) beobachten die Szene.

ETuS/DJK Schwerte - SV Bommern 2:1 (1:1)

Das Spiel begann recht zäh und es dauerte eine gute Viertelstunden, bis die „Östlichen“ zur ersten Möglichkeit kamen. Ergün Yildirim lief alleine aufs Tor zu, versuchte Keeper Kevin Gensch zu tunneln. Dieser bekam den Ball gegen die Hacke und konnte zur Ecke abwehren. Vier Minuten später war es wieder Yildirim, der mit einem 18-Meter-Schuss das Tor knapp verfehlte. Der Gastgeber blieb weiter spielbestimmend, von Bommern war wenig zu sehen. Nach 32 Minuten dann die verdiente Führung: Ein Pass in die Schnittstelle der Abwehr erreichte Tobias Felgner, der in die lange Ecke einschob.

Keine sechs Minuten später dann der überraschende Ausgleich. Bommerns Julian Jakobs düpierte Jan Söpper, der sich nur noch mit einem Foul im Strafraum zu helfen wusste. Beim anschließenden Elfmeter war Keeper Kevin Loke machtlos. Sekunden vor der Pause konnte sich Loke aber dann auszeichnen, als er einen Freistoß von der Strafraumkante hielt.

 

Die zweite Hälfte begann wieder mit einer guten Möglichkeit der Gastgeber, als der Ball über mehrere Stationen bei Selcuk Aktas landete, der aber freistehend am Torwart scheiterte. Das Spiel ging nun hin und her, mit leichten Vorteilen für den ETuS/DJK.

Serkan Arslan sorgte in der 70. Minute dann für den Siegtreffer. Ein Knaller von 20 Metern landete im langen Eck.

Bommern warf in der hektischen Schlussphase alles nach vorne und scheiterte zwölf Minuten vor dem Ende mit einem Pfostenschuss. In der Folgezeit verteidigten die Schwerter ihr Tor gut und so blieb es beim verdienten Sieg. Einziger Wermutstropfen war die Gelb-Rote Karte von Selcuk Aktas für ein Foul, welches er gar nicht begangen hatte.

TEAM UND TORE
Schwerte:
Kevin Loke, Florian Bartel, Jan Söpper, Tobias Felgner, Ergün Yildirim (82. Barzan Jangir), Yannik Körner, Dustin Schürholz, Angelo Veigas Silva, Mustafa Cona, Jaouad El Majdouli (40. Selcuk Aktas), Serkan Arslan.
Tore: 1:0 Felgner (32.), 1:1 (38.), 2:1 Arslan (70.)

Hasper SV - ETuS/DJK Schwerte 1:4 (1:1)

Verrückt war das Spiel deswegen, weil die Hasper in Unterzahl (Gelb-Rot gegen Zijadic vor dem 1:2) innerhalb von drei Minuten drei glasklare Chancen zum 2:2 hatten. Zweimal rettete Keeper Kevin Loke sein Team vor dem Ausgleich. Damit hatte er seinen schweren Patzer vor dem 0:1 aus Schwerter Sicht wieder wettgemacht, als er eine Flanke unterschätzte und Özdil per Kopf ins leere Schwerter Tor traf (32.).

Haus der Offenen Tür deswegen, weil beide Mannschaften mit Abwehrarbeit nichts am Hut hatten und hinten oft rumliefen wie der besagte Hühnerhaufen. Chance um Chance fand sich auf dem Notizzettel wieder. Das Spiel hätte auch gerne und 5:12 ausgehen können.

Einer wuchs dabei über sich hinaus: Haspes Torwart und Spielertrainer Billy Neumayer. Mit fast jeden Körperteil wehrte er Schuss um Schuss der „Östlichen“ ab. Als er dann mal mit der Hand ran musste, war das Spiel für ihn auch verletzungsbedingt beendet (85.). Dass das 4:1 für den ETuS/DJK sicher auch in der Höhe verdient war, steht außer Frage. Dennoch offenbarte die Haberschuss-Elf vor allem in der Rückwärtsbewegung böse Schwächen, die ein etwas zielstrebigerer Gegner mit großer Wahrscheinlichkeit ausgenutzt hätte.

Vorentschieden war die Partie nach der zweiten Gelb-Roten Karte gegen Stankovic wegen Ballwegschlagens (68.) – bereits der siebte Hasper Platzverweis in dieser Spielzeit. Es passte danach ins Bild, dass Tor Nummer drei erst in der 81. Minute nach einem Konter über Ergün Yildirim durch Jasmin Smajlovic fiel. 

TEAM UND TORE
Schwerte: Kevin Loke, Florian Bartel, Yannik Körner, Dustin Schürholz (85. Sebastian Kulke), Mustafa Cona, Marcel Dyballa (46. Jaouad El Majdouli), Angelo Veigas Silva, Tobias Felgner, Selcuk Aktas (71. Jangir Barzan), Ergün Yildirim, Jasmin Smajlovic.
Tore: 1:0 (32.), 1:1 Yildirim (37.), 1:2 Felgner (53., Foulelfmeter), 1:3, 1:4 beide Smajlovic (81., 87.).

Er war mit satten 101 Toren Deutschlands erfolgreichster Torschütze im Amateurbereich, nun machen ihm die Bandscheiben endgültig einen Strich durch die Rechnung: Dennis Frohn, der zuletzt für die vierte Mannschaft der ETuS/DJK Schwerte überaus erfolgreich aktiv war, muss seine Treter wohl an den Nagel hängen. Der 30-jährige Stürmer aus dem Ruhrgebiet stand schon nach der Hinrunde der abgelaufenen Saison mit 56 Toren aus 15 Spielen an erster Stelle der FUSSBALL.DE-Statistik, nach der geknackten 100-Tore-Marke ist nun für ihn jedoch erst einmal Schluss mit dem Fußball.

 

 

Dennis Frohn vom ETuS/DJK Schwerte ist ein Phänomen. Der 30-Jährige leidet seit geraumer Zeit unter einem schweren Bandscheibenvorfall - und schießt auf dem Fußballplatz Tore wie am Fließband. Erst im letzten Jahr ballerte sich Frohn in der Bezirksliga mit 28 Toren zum Torschützenkönig, obwohl er vor lauter Schmerzen kaum trainieren konnte. Da sein Körper ihn immer wieder zurückwarf, trat der BVB-Fan in der vergangenen Saison also nur noch mit der vierten Mannschaft der Schwerter in der Kreisliga C an - und schoss mal eben 101 Tore. Bereits im Februar kündigte Frohn auf FUSSBALL.DE an, die Saison in der Torjägerliste dreistellig beenden zu wollen. „Ganz ehrlich: Das war nur eine Wunschvorstellung. Dass es wirklich soweit kommen könnte, hätte ich nie gedacht“, sagt der beste Torjäger Deutschlands. „Auf einmal wurde es immer knapper, da wollte ich es natürlich unbedingt.“

Einfacher wurde es deswegen jedoch nicht. Zuletzt wurden die Schmerzen im Rücken so groß, dass an Training kaum zu denken war. „Es wurde immer schlimmer, zuletzt konnte ich kaum noch sitzen und liegen“, sagt Frohn. Dass diese Körperhaltungen auf dem Fußballplatz eher selten zur Geltung kommen, kam dem 30-Jährigen wohl entgegen. Denn so quälte sich Frohn Sonntag für Sonntag über die Amateurplätze in Schwerte und Umgebung, um sein großes Ziel zu erreichen.

An fünf Spieltagen waren die Schmerzen so groß, dass Frohn es nicht zum Spiel schaffte. Wer weiß, wie viele Tore er in den ausgelassenen Partien noch erzielt hätte? Dass die Party riesengroß war, als er die 100-Tore-Marke geknackt hatte, ist klar: „Das war in einem Heimspiel kurz vor Saisonende. Ich wusste, dass ich die Marke an diesem Tag knacken muss, weil ich es unbedingt in einem Heimspiel schaffen wollte und ich zwei Wochen später beim nächsten Versuch im Urlaub gewesen wäre“, sagt Frohn.

Kein Orden, nur eine Kiste Bier

Wer jetzt denkt, dass der Knipser für seine außerordentliche Leistung vom Team der ETuS/DJK Schwerte einen Orden, einen großen Pokal oder wenigstens eine schicke Urkunde bekommen hätte, sieht sich getäuscht. Klassisch Kreisliga eben: „Ich musste der Mannschaft natürlich eine Kiste Bier ausgeben“, sagt Frohn. „Aber das habe ich gerne gemacht. Schließlich hat das gesamte Team fast die ganze Saison für mich gespielt und es mir leicht gemacht, so viele Tore zu schießen“. Eine Extraschicht auf dem Trainingsplatz war für diese Leistung übrigens nicht von Nöten - aus den bekannten schmerzhaften Gründen wäre das auch gar nicht möglich gewesen.

Nach dieser Saison der Extraklasse ist für Frohn erst einmal Schluss mit dem Fußball. Die Schmerzen wurden so groß, dass eine Operation unumgänglich wurde. Erst vor einigen Tagen ließ Frohn den Eingriff über sich ergehen, aber typisch Fußballer blickt er gleich wieder nach vorn: „Ich lasse es ganz locker angehen, andere Sachen haben jetzt erst einmal Priorität. Natürlich wäre es schön, wenn ich wieder auf den Platz zurückkehren könnte, aber ich bin ja auch nicht mehr der Jüngste“. Noch einmal mehr als 100 Tore in einer Saison, das wird es für ihn wohl nicht mehr geben. „Theoretisch wäre das nächste Ziel gewesen, 150 Tore zu erzielen“, scherzt Frohn. Dann müsste er sich aber gewaltig ins Zeug legen, wenn er noch einmal aushelfen sollte bei der vierten Mannschaft, wenn Not am Mann ist. Das ist nämlich sein großes Ziel.

Übrigens: Den Aufstieg haben die Schwerter trotz ihres treffsicheren Stürmers verpasst. Am Ende wurden sie in der C-Liga nur Vierter. „Das war ganz bitter. Wir haben es uns aber auch selber verbockt: Wir haben zuletzt beispielsweise zwar 5:0 gegen den Tabellenführer gewonnen, eine Woche später aber gegen den Letzten 1:2 verloren“, sagt Frohn. In der kommenden Saison wird der Stürmer seine Mannschaft dann größtenteils vom Spielfeldrand aus anfeuern. „Wenn ich schon nicht spielen kann, will ich dem Team so helfen“, sagt Frohn.

Autor: Jan Aben

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